Das Filterblasen-Dilemma oder Der Blick in die Fülle

Irgendwo schrieb ich im Früheren „Das kann dann wohl auch etwas peinlich werden, wenn ich mich selbst in meiner Filterblase bemerke – wo ich mich doch für einen aufgeklärten und abgeklärten Menschen zu halten gewohnt bin.“ Eine Leserin schrieb dann „ich wollte mich nur bei dir bedanken für alles was deine Worte und deine Geschichte bei mir bewirkt hat. Dieses Dilemma von dem du schreibst kenne ich nur allzu gut und rührt in mir ganz viele Zweifel an der Stimmigkeit MEINER Filterblasenwirklichkeit und meines demgemässen Verhalten aus“. Vielleicht ist es ja gar kein Dilemma, sondern meine Unentschiedenheit, wirklich zu meiner Wirklichkeit zu stehen, weil ich doch im Kontakt mit den Anderen bleiben möchte. Und der könnte blass werden, wenn ich dass zu 100% täte. (vgl. <http://www.goernitz.de/data/BewusstseinFFM-Templeton-tagung.pdf>. Von Görnitz gibt es zu den Alltagskonsequenzen aus Quantenphysik noch einiges an Verständlichem und Weiterführenden!). Ebenso wie Burkhard Heim hat auch Görnitz unter C.F. v. WEIZSÄCKER gearbeitet.

Wat lernt mich dat?

Ich kann mich entscheiden, wie ich in die Welt schauen will. Wähle ich den Blick in den Mangel oder den in die Fülle. Wertschätze ich dass ich, dieser Körper, toll funktioniert – bis auf die Tatsache, dass ein paar Zellen in der Bauchspeicheldrüse mal gerade Anarchie proben? Wertschätze ich, dass ich (noch?) hier bin oder schließe ich mich der Trostlosigkeit eines Gastes an, dass ich (vielleicht – wer weiß es wirklich?) bald weg sei.

Der Blick in die Fülle erscheint mir konstruktiver, lebensfreundlicher und, nicht zuletzt, gesünder!

 

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